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Bolonia: Dunes, Roman Ruins, and the Walk That Feels Like a Time Machine

Bolonia: Dünen, Römische Ruinen und der Spaziergang, der sich anfühlt wie eine Zeitmaschine

(Zeitlos. Und seltsam erfrischend.)

Bolonia lässt mich nie hetzen.

Ich komme mit Plänen an und er ignoriert sie stillschweigend. Sand, der versucht, ein Berg zu werden. Römische Steine, die so tun, als wären sie noch nützlich. Das Meer sitzt da, ruhig, alt, unbeeindruckt.

Und dann ist da der Wind. Derselbe Wind wie in Tarifa, aber hier fühlt er sich älter an. Zeitlos. Erfrischend. Weniger streitlustig, mehr philosophisch.

Bolonia macht etwas Lustiges mit der Zeit. Sie dehnt sie. Faltet sie. Lässt dich unsicher sein, ob du vorwärts oder leicht seitwärts gehst.


Warum ich immer wieder zurückkomme

Ich begann etwa 2010, diese Wege zu gehen. Seitdem komme ich jedes Jahr zurück. Manchmal zweimal. Einige Jahre öfter. Bolonia hat diese Wirkung. Du gehst weg und irgendwann, ganz ohne Drama, fängst du wieder an, daran zu denken.

Aber meine Beziehung zu diesem Ort reicht weiter zurück.

Ich kam als Kind hierher. Dann als Teenager mit Freunden. Damals waren die römischen Ruinen noch unter Sand begraben. Bäume wuchsen darauf. Das war unser Lagerplatz. Bolonia bestand im Grunde aus vier Häusern und viel Freiheit.

Es gab eine Frau, die für dich in einem dieser Häuser kochte. Während sie kochte, spielte ein Typ namens Chipirón de Bolonia Flamenco-Gitarre. Raue Stimme. Roher Klang. Gebratener Fisch. Mondlicht, das die Düne erleuchtet.

Das war wildes Andalusien. Unberührt. Ein bisschen chaotisch. Perfekt.

Eines Morgens trat ich aus dem Zelt und legte mich näher ans Ufer. Ich wachte auf vom Klang zweier Mädchen, die am Strand Paddleball spielten. Ganz nackt. Insgesamt drei Personen auf diesem riesigen Strand. Eine von ihnen kam später, um mich nach einem Feuerzeug zu fragen. Ich rauchte nicht. Ich glaube, ich antwortete auf Russisch. Ich erstarrte. Sie waren schön und das Ganze fühlte sich unwirklich an.

Es gab auch einen Mann, der seine Schweine durch den Campingplatz führte. Sie fraßen alles. Einmal zerstörten sie all unser Essen. Sogar die Thunfischdosen. Als sie gingen, sah es aus wie eine kleine Naturkatastrophe.

Dass Bolonia irgendwo tief in mir weiterlebt.

Und ja. Ich bin tief verliebt in diesen Ort.




Bunte Malerei der römischen Ruinen von Baelo Claudia am Meer bei Sonnenuntergang mit Bäumen und Säulen

[ Baelo Claudia Roman ruins]


Die Routen, die Bolonia formen

Silla del Papa von Bolonia aus

Diese Route fühlt sich zeremoniell an. Waldwege, Korkeichen und uralter Boden. Punische Überreste verstreut entlang des Weges. Strategisches Land, das dich fragen lässt, wer hier lange vor uns noch vorbeikam.

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Sierra de la Plata

Dieser hier ist pure Romantik. Dichter Wald. Sanftes Licht. Kleine Dolmen, versteckt entlang des Pfades. Felsunterstände, in denen einst Menschen lebten. Gelegentliche Höhlenmalereien, die dich deine Stimme senken lassen.

Verlassene Steinsiedlungen. Ziegen, die dir beim Vorbeigehen zusehen. Stille, die verdient wirkt.

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Faro de Camarinal und El Cañuelo

Bewegung und Geschichte vermischt. Römische Steinbrüche, direkt in den Fels gehauen. Steine wurden von hier genommen, um Baelo Claudia zu bauen.

Die Vegetation wächst auf dieser Route schnell. Manchmal aggressiv. Verwenden Sie immer die aktuellste Version des Weges, um nicht in den Büschen zu landen.

Die Belohnung kommt am Ende. Klippen, offenes Meer und der Strand El Cañuelo.

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Faro de Camarinal Klippen


Wo die Kunst ihren Platz findet

Bolonia malt sich fast von selbst, aber es verlangt nach Kontrast.

Das sind keine Souvenirs. Sie sind Echos.