Dieser Blog begann mit dem Gehen, dem Umsehen und dem Wahrnehmen, wie bestimmte Orte sich nicht loslassen wollen. Farben des Südens handelt von Licht, Landschaften und der sanften Art, wie die Natur in die Kunst einfließt.
Farben des Südens
Licht, Landschaft und die Gewohnheit, genauer hinzuschauen

Die Natur war immer da und hat Künstler sanft vorangetrieben. Manchmal als Muse. Manchmal als Ausrede. Und manchmal als Erinnerung daran, dass all das, Farbe, Form, Gestik, von etwas viel Größerem als uns kommt.
Die Natur als Ausgangspunkt
Wälder, Dünen, ruhige Meere, Stadtparks, vergessene Ecken. Keine Hierarchie.
Hier sprechen wir darüber, wie Orte den Schaffensakt prägen: wie ein bestimmtes Licht eine Palette verändert, wie Wind zur Vereinfachung zwingt, wie eine Landschaft sich in ein Werk einschleicht, auch wenn sie nicht eingeladen war.
Manche Geschichten sind bekannt. Andere sind klein, leicht zu übersehen. Beide sind wichtig.
Kunst als Form der Fürsorge
Kunst rettet die Welt nicht, aber sie hilft uns, ein wenig mehr für sie zu sorgen. Und was uns wichtig ist, neigen wir dazu zu schützen.
Keine großen Reden. Keine Warnzeichen. Nur Aufmerksamkeit, Respekt und Zeit.
Der Süden als Ort (und als Geisteszustand)

Der Süden taucht hier oft auf. Besonders Südspanien. Aber auch andere Süden – geografisch, emotional, persönlich.
Orte, an denen das Licht führt, wo der Rhythmus anders ist, wo sich Schönheit selten ankündigt.
Wir gehen sie langsam durch und sprechen über Routen, bestimmte Orte, Künstler, Alltagsszenen.
Keine Eile. Es geht hier mehr ums Zurückkehren als ums Ankommen.